Das Weingut

Geschichte

Die Bezeichnung «Venta» bezieht sich auf Gebäude, die an der damaligen Hauptverkehrsstrasse zwischen Tortosa am Mittelmeer über Alcañiz nach Zaragoza im Abstand von Tagesetappen standen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dienten die Ventas als Pferde-Wechsel-Station sowie als Pension im heutigen Sinne. Die Kutschen konnten hier anhalten, damit sich die Reisenden und die Pferde ausruhen und verpflegen konnten. Die «Venta d’Aubert» war wohl die «Venta» des Aubert.

Mit dem Siegeszug der Kraftfahrzeuge und dem Bau der Eisenbahn Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die Mobilität komplett verändert; es begann die Entvölkerung dieser kargen Gebiete; die Menschen zogen in die Städte und/oder ans Meer. So haben die «Ventas» ihren Geschäftszweck verloren; auch die Venta d’Aubert wurde aufgegeben und versank in der Vergessenheit.

1986 wurde dann die «Venta d’Aubert» durch ein Schweizer Ehepaar zu neuem Leben erweckt. Das Land der «Venta» war damals zum Grossteil unbearbeitet; es gab Parzellen mit Mandel- und Olivenbäumen, Weideland und ein alter Rebberg mit weissen Garnacha-Trauben im Gobelet-Stil. Neue Rebberge wurden vorbereitet und mit verschiedenen Rot- und Weissweinreben bestockt.
1995 wurde eine neue Bodega mit allen technischen Einrichtungen für einen autonomen Betrieb gebaut und 2001 entsprechend den erweiterten Bedürfnissen vergrössert.

Die Weinberge

Die gesamte Fläche der «Venta d’Aubert» umfasst 62 ha, davon sind zurzeit 18 ha mit Reben bestockt, die auf Ton- und kalkhaltigen Böden wachsen. Die Rebberge liegen direkt um die Bodega. Sie sind einem mediterranen und halbkontinentalen Klima ausgesetzt, was die Entwicklung der Weinreben auf sehr positive Weise begünstigt. Auf die Bewässerung der Rebberge wird konsequent verzichtet.
Für die Vinifikation unserer Weine verwenden wir ausschliesslich unsere selbstangebauten und nur von Hand gelesenen Trauben. Es ist unser Ziel, den gesamten Prozess vom Rebberg über den Rebstock, hin ins Fass und dann in die Flasche selber in der Hand zu haben und somit bestens kontrollieren zu können.

Nachhaltigkeit

Schon seit 15 Jahren bewirtschaften wir unsere Weinberge nach biologischen Grundsätzen; seit der Ernte 2013 sind wir sowohl für die Rebberge als auch für die Bodega von Comité Aragonés de Agricultura Ecológica als Bio-Betrieb zertifiziert; seither tragen unsere Weinetiketten das Bio-Logo. Es ist und bleibt unser Bestreben, die Weinberge im Gleichgewicht des Ökosystems umweltbewusst zu bewirtschaften.
Um die Bodenstruktur zu erhalten und auch zu verbessern, düngen wir die Böden periodisch mit selbst hergestelltem Kompost aus Mist und pflanzlichen Abfällen nach Demeter. Die Weinreben danken dies uns mit Gesundheit und Vitalität. Ebenso sähen wir verschiedene Bodenbegrünungspflanzen, die einerseits den Boden verbessern und mit organischer Substanz anreichern und ausserdem die Biodiversität fördern, sprich, vielen Kleinstlebewesen und Insekten einen angenehmen Lebensraum bieten.

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